Alle Artikel in: Backpacking

Limeswanderweg von der Wetterau zum Main

Limeswanderweg von der Wetterau zum Main

Im letzten Limesabschnitt in Hessen führt der Limeswanderweg von der Wetterau zum Main. Von dort aus bildet der so genannte „Nasse Limes“ eine natürliche Grenze. Auf diesen Weg erwarten dich wunderschöne Wälder und Mittelalterstädtchen mit berühmter Vergangenheit, sowie ein verlassenes Kloster und die mystische Drususeiche. Limesturm Nahe Hammersbach markiert ein rekonstruierter Palisadenwall auf dem Limeswanderweg von der Wetterau zum Main einen geradlinigen Pfad der entlang des alten Limes durch den Wald führt. Die Reste des aufgeschütteten Erdwalls sind immer noch sehr gut zu erkennen. In der Mitte des Weges konnte mit Hilfe vom Geschichts- und Kulturverein Limeshain e.V. ein weiterer Limesturm wiedererichtet werden. Nicht nur richtet sich sein Aussehen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft, nein auch bei der Verwendung der Baumaterialien legte man Wert auf Authenzität. Er besteht aus Basaltbruchsteinen und Kalkmörtel. Jediglich die Treppe ist neuesten deutschen Sicherheitsmaßnahmen geschuldet, die spinnen die Teutonen würde sich Obelix gedacht haben 🙂 Die Maße des Turmes richten sich nach Grabungsfunden und als Maß wurde der römische Fuß verwendet der mit 29,6 cm, 0,04 cm kleiner war …

Georgien Backpacking

Georgien Backpacking – neuer Guide

Was gibt es in Georgien zu sehen? Georgien Backpacking eignet sich hervorragend zum Wandern. Mitten im Kaukasus locken noch völlig ursprüngliche und entlegene Gegenden, wie Swanetien zum Bergsteigen ein. Hier solltest du schnell zuschlagen bevor die Gegend völlig touristisch erschlossen und von Skiliften und Seilbahnen zerstört wird. Außerdem sollte eine Wanderung am Mount Kazbegi bei keiner Georgienreise fehlen. Auch Kulturbegeisterte kommen beim Georgien Backpacking nicht zu kurz. Jahrunderte alte Klöster, Höhlensiedlungen und Burgen laden ein das Land zu entdecken. Ganz kurios ist ein schwäbisches Dorf mitten in Georgien, das Stalinmuseum in Gori oder die völlig verrosteten, aber immerhin funktionsfähigen Seilgondeln der Bergarbeitersiedlung Chiatura. Richtig abschalten kannst du in Batumi, den beliebtesten Badeort Georgiens. Nachts hingegen erwacht Batumi zum leben und Stranddiscos laden zum feiern ein. Georgien Backpacking eignet sich sogar für Weinliebhaber . Kachetien und Imeretien sind nicht nur landschaftlich und kulturell interessant, sondern bieten auch die Gelegenheit das ein oder andere Glas Wein zu verkosten. Die schönste Stadt Georgiens ist zweifellos Signaghi wegen seiner romantischen Lage und einer umlaufenden Stadtmauer gerne von Hochzeitspaaren aus …

Limeswall wandern

Limeswall – Abenteuer – Wandern

Bald werde ich wieder auf dem Limeswanderweg den Limeswall entlangwandern. Falls du mehr wissen möchtest von der römischen Grenze die einst Deutschland schon einmal teilte, erfährst du hier allles Wichtige zu Weg und Wall! Was ist der Limeswall? Was wohl den wenigsten Deutschen bewusst ist, zur Zeit ders Römischen Reiches war Deutschland schon einmal in zwei Teile gespalten. Nämlich in ein südliches von den Römern besetzten Provinzen Ober- und Niedergermanien, sowie Rätien die das Alpengebiet bis zur Donau umfasste und dem unbekannten freien Germanien von dem alten Römern Germania Magna genannt. Geteilt wurden Nord- und Südteil durch eine sage und schreibe 550 km lange Mauer, den die Römer den „Limites“ nannten, was soviel wie „Grenze“ bedeutet. Wann entstand der Limeswall Einst drang das römische Imperium bis an die Elbe vor. Nach einer verheerdenden Schlacht um 9. n. Chr. zwischen den Feldherrn Varus und den germanischen Anführer Arminius, der die Römer durch einen Hinterhalt in die Germanischen Wälder locke, zogen diese sich aus dem schlecht beherrschbaren Terretorium zurück. Die Grenzen bildeten dabei die Flüsse Rhein und …

mein besuch bei den paschtunen

Peshawar & Swat – Mein Besuch bei den Paschtunen

Die Paschtunen sind ein Volk, das in Pakistan und Afghanistan lebt. Ihr ursprüngliches Stammesgebiet wurde durch die Briten (Durandlinie) geteilt. Die Paschtunen sind ein sehr traditionsbewusstes und stolzes Volk, aber ihre Herzlichkeit kennt keine Grenzen und Gastfreundschaft ist ihnen sehr wichtig. Mein Besuch bei den Paschtunen war definitiv eine der tollesten  Erfahrungen auf meiner Pakistanreise! Peshawar Mein Besuch bei den Paschtunen führte mich nach Peshawar der paschtunischen Provinz Khyber Pakthunkhwa. Gegründet wurde sie vor etwa 2000 Jahren im Gandahara-Reich, das bis heute zahlreiche Spuren in der Region hinterlassen hat. Namenhafte Herrscher wie Alexander der Große, Großmogul Babur, Ranjit Singh und schließlich die Briten herrschten über die Stadt. Die Tour startet man am besten von der Mahabat-Khan-Moschee: Mahabat-Khan-Moschee Sie wurde im 17. Jahrhundert während der Mogulherrschaft von den Gouvaneur von Peshawar Mahabat Khan errichtet. Bestehend aus weißem Mamor ist sie eines der größten Wahrzeichen der Stadt. Unter der Sikh-Herrschaft dienten ihre Minarette als Galgen für wiederspenstige Rebellen. Es wurden angeblich fünf Menschen am Tag (zu jeder Gebetszeit) aufgehängt. Das Innere ist wunderschön. Nicht immer ist die …

Amritsar an eine der gefährlichsten Grenzen der Welt

Amritsar und eine der gefährlichsten Grenzen der Welt

Nach einem kurzen Besuch am Tach Mahal bin ich über Dehli nach Amritsar gereist um am nächsten Tag die Grenze in Richtung Pakistan zu überschreiten. In Amritsar besuchte ich den Goldenen Tempel, dem wichtigsten Heiligtum der Sikhs und ein unheimlich beeidruckender und friedlicher Ort nicht weit weg von einer der gefährlichsten Grenzen der Welt!   Von Dehli nach Amritsar Mit dem Nachtbus ging es von Dehli nach Amritsar. Zuvor war ich im Bazaar vor dem roten Fort. Tausende von Menschen wimmeln durch die engen Gassen, bieten ihre Waren feil und transportieren große Pakete von A nach B. Auf Basaren bekommt man nicht nur immer das günstigste sondern auch das besten Essen. Ein Händler bietet ein großes balonartiges Schmalzgebäck an das mich an „Hasenohren“ aus meiner Heimat erinnert. Dazu einen zwar nur wenig scharfen aber leckeren Linseneintopf. Man kann soviel Eintopf nachbestellen wie man will (40 Rupien). An einem dritten Stand gibt es einen Fruchtcocktail aus frisch gepresseten Graipfruits. Die Presse dafür hat der Verkäufer in liebevoller Arbeit selbst gebaut 80 Rupien Amritsar Am nächsten Morgen …

Teheran – Laut, chaotisch und doch eine Reise wert!

Teheran ist anders als der Rest Irans. Laut, chaotisch, versmoggt auf den ersten Blick wenig einladen. Gerade weil Teheran so anders ist, solltest du der 8-Millionen Einwohner Stadt eine Chance geben. Denn Teheran ist modern, die Frauen sind bunt gekleidet und tragen ihr Kopftuch selbstbewusst weit hinten. Die Jugend trifft sich in Parks, Männer wie Frauen, oder in schicken Restaurants und Cafes. Hier geht vieles schneller voran als im Rest des Landes, viele neue Ideen entstehen, die Stadt verändert sich rasch, so wurde 2014 die Tabiatbrücke, die von einer iranischen Architektin entworfen wurde, fertiggestellt. Und doch brodelt es leicht, wie ich in Gesprächen mit Iranern meines Alters festgestellt habe, viele träumen von einem Land ohne die hohe Korruption, besseren Zukunftschancen und mehr Freiheit. Es gibt auch einiges  zu entdecken. Zahlreiche Museen warten auf dich, ein Ausflug zum Tochal ermöglicht dir eine wunderschöne Aussicht über die Riesenmetropole. Vor allem Nachts überrascht dich ein Lichtermeer das von einem Talhügel bis zum anderen reicht. Aus diesem Grund habe ich für dich meine Top 10 der Sehenswürdigkeiten in Teheran …