Autor: Christian Posch

Wohin geht die Reise 2019?

Ein herzliches Danke an meine treuen Leser! Ich muss sagen Ihr seit echt klasse! Heute möchte ich die Frage, wohin geht die Reise 2019 beantworten! Zunächst möchte ich aber noch meine bisherigen Reisen Revue passieren lassen und ein paar Dinge loswerden, die mir auf dem Herzen liegen. Aktuelle Artikel: Limesweg & Georgien Ja ich bin immer noch in unregelmäßigen Abständen auf dem Limesweg unterwegs und es fehlen mir noch 7 Etappen. Nach und nach werden diese auf diesem Blog erscheinen. Der Limeswanderweg ist mir einfach eine Herzensangelegenheit, da ich auf ihm meine ersten Schritte in die große weite Welt gewagt habe und ich viele Menschen kennnenlernen durfte, die ehrenamtlich und mit viel Engagment sich um die Erhaltung und der Vermittlung rund um das größte Weltkulturerbe Deutschlands kümmern. Das finde ich verdient nicht nur höchsten Respekt, sondern auch mehr Aufmerksamkeit und dies möchte ich mit meinen Artikeln erreichen. Über Georgien wird es noch 2 Artikel geben: Georgien für Trekker und Georgien für Abenteurer. Ihr dürft also weiterhin gespannt sein. Iran Ist eine Reise in den Iran …

Georgien für Genießer Batumi Kachetien

Georgien für Genießer – Batumi & Kachetien

Ist in Georgien für Genießer auch etwas dabei? Natürlich! In Batumi kannst du dir tagsüber die Sonne auf dem Bauch scheinen lassen, enspannt an der wunderschönen Strandpromenade entlangspazieren und Abends das Nachtleben genießen und das direkt am Meer! Auch ein Glas Wein kannst du genießen, in der Weinbauregion Kachetien kommen Weinliebhaber voll auf ihre Kosten. Sighnaghi ist die „georgische Stadt der Liebe“ hier können verliebte Urlauber einen romantische Zeit verbringen oder gleich heiraten! Worauf wartest du noch? Genieße Georgien in vollen Zügen! Georgien für Genießer: Batumi Sei gewarnt die drittgrößte Stadt Georgiens ist wohl eine der Wiedersprüchlichsten in ganz Georgien. Hier stehen moderne Wolkenkratzer direkt neben sowjetischen Plattenbau und verlassenen Betonruinen. Tagüber kannst du gemächlich am Strand entspannen während sich Batumi Nachts in eine Art Las Vegas in Georgien für Genießer verwandelt. Wie gesagt eine Art. Georgien ist wohl nicht wirklich der Place to be für Partyurlaub, aber die Gegensätze dieser Stadt zu sehen war für mich sehr spannend. Strand Zu Sowjetzeiten war Batumi beliebt bei allen sonnenliebenden Strandurlaubern. Immer noch kommen viele Russen hierher …

Georgien für Kulturinteressierte

Georgien für Kulturinteressierte – Tiflis & Mzcheta

Bei einer Reise nach Georgien für Kulturinteressierte eignen sich besonders die heutige Hauptstadt Tiflis mit ihren alten Kirchen, Festungen und dem Bäderviertel im persischem Stil, sowie die ehemalige Hauptstadt Mzcheta, das heute noch ein wichtiges Zentrum des orthodoxen Christentums in Georgien ist. Georgien für Kulturinteressierte: Tiflis (Tbilisi) Nach dem Grenzübertritt von Armenien wirst du unweigerlich zuerst in der Hauptstadt Georgiens ankommen. Rund ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt in der Hauptstadt. Tiflis zu entdecken lohnt sich besonders in Georgien für Kulturinteressierte und um die berühmten, heissen Schwefelquellen aufzusuchen. Letzteren verdank Tiflis laut einer Legende auch seine Gründung. Der georgische König Wachtang Gorgassili (440 – 502 n. Chr.) befand sich in der Gegend mit seinem Gefolge auf Fasanenjagdt. Als ein tödlich getroffenes Tier vom Felsen stürzte, fiel er in eben eine dieser Quellen und war bei Ankunft Wachtangs bereits völlig fertig gegart. Wachtang nahm dies als göttliches Zeichen und ließ eine neuer Stadt errichten und nannte sie Tbilisi, was soviel wie „der warme Ort“ bedeutet. Ob der Fasan nach dem Bad in den heissen Schwefelquellen …

Aschaffenburgs Sehenswürdigkeiten

Aschaffenburgs Sehenswürdigkeiten und der Maulaff

Auf dem Limesweg lohnt sich auch ein Abstecher zu Aschaffenburgs Sehenswürdigkeiten. Zwar wurde die Stadt erst im 5. Jahrhundert n. Chr. durch die Alemannen gegründet, zu einer Zeit in der der Limes längst nicht mehr existierte, dennoch findest du im Stiftsmuseum einige Fundstücke, die aus dem umliegenden Limeskastellen hierhergebracht wurden. Außerdem ließ der kunstsinnige bayerische König Ludwig I. eine komplette römische Villa nachbauen, wie sie damals in Pompeji gestanden haben könnte. Übrigens wird Aschaffenburg von ihren Bewohnern selbst „Aschebersch“ genannt und der Aschaffenburger „Maulaff“ ist ein weiteres bekanntes Kuriosum der Stadt. Nicht verzichten solltest du darauf, dich nach einer anstrengenden Besichtigungstour in den sehr schönen Parks und Biergärten auszuruhen, am besten mit dem lokal gern getrunkenen Bier „Schlappeseppel“, das hier seinen Ursprung hat. Schloss Johannisburg Schon von Weitem ist das alles überragende Schloss Johannisburg vom Main zu sehen. Über den mittelalterlichen Vorgängerbau weiß man nur wenigt. 1604 veranlasste der Mainzer Erzbischof Schweikhard von Kronberg, den Bau des streng symetrischen Schlosses aus rotem Buntsandstein. Mit dem Bau beauftragt wurde der Straßburger Baumeister Georg Rindinger. Leider wurde …

Limeswanderweg von der Wetterau zum Main

Limeswanderweg von der Wetterau zum Main

Im letzten Limesabschnitt in Hessen führt der Limeswanderweg von der Wetterau zum Main. Von dort aus bildet der so genannte „Nasse Limes“ eine natürliche Grenze. Auf diesen Weg erwarten dich wunderschöne Wälder und Mittelalterstädtchen mit berühmter Vergangenheit, sowie ein verlassenes Kloster und die mystische Drususeiche. Limesturm Nahe Hammersbach markiert ein rekonstruierter Palisadenwall auf dem Limeswanderweg von der Wetterau zum Main einen geradlinigen Pfad der entlang des alten Limes durch den Wald führt. Die Reste des aufgeschütteten Erdwalls sind immer noch sehr gut zu erkennen. In der Mitte des Weges konnte mit Hilfe vom Geschichts- und Kulturverein Limeshain e.V. ein weiterer Limesturm wiedererichtet werden. Nicht nur richtet sich sein Aussehen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft, nein auch bei der Verwendung der Baumaterialien legte man Wert auf Authenzität. Er besteht aus Basaltbruchsteinen und Kalkmörtel. Jediglich die Treppe ist neuesten deutschen Sicherheitsmaßnahmen geschuldet, die spinnen die Teutonen würde sich Obelix gedacht haben 🙂 Die Maße des Turmes richten sich nach Grabungsfunden und als Maß wurde der römische Fuß verwendet der mit 29,6 cm, 0,04 cm kleiner war …

glauberg

Der Fürst von Glauberg und der Wetteraulimes

Trais-Horloffer-See Von der Arnsburg führt der Limeswanderweg am Wetteraulimes über Felder bis zum Etappenziel Hungen. Dort gibt es mehrere Übernachtungsmöglichkeiten. Der Weg führte mich am nächsten Tag weiter zum Trais-Horloffer-See. Gleich hinter dem Bahnhof befand sich ein kleiner See mit versunkenen Baumstämmen, an dem ich früh morgens wunderbar die Vögel beobachten konnte. Von Hungen nach Altenstadt gibt es jedoch leider keine sichtbaren Überreste des Limes. Altenstadt Hotel Mönchshof Auf dem Limes übernachten? Das kann man im Hotel Mönchshof. Der Limes verläuft direkt durch die Grundstücksgrenze. Altenstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für einen Ausflug zum Glauberg. Mit der Bahn dauert die Fahrt zur Haltestelle Glauburg – Glauberg nur 8 Minuten. Auf den Glauberg führt ein sehr schöner Weg durch Streuobstwiesen. Glauberg Der Glauberg ist ein ausläufer des Vogelsbergs. Durch seine Plateauform war er seit jeher ein strategisch günstiger Ort für Siedelungen und Befestigungsanlagen. Schon in der Jungsteinzeit um ca. 5000 v. Chr. befand sich dort Menschen. Im 5. und 6. Jahrhundert bafand sich eine große Keltensiedlung und ab dem 7. Jahrhundert n. Chr. die Burg …

Georgien Backpacking

Georgien Backpacking – neuer Guide

Was gibt es in Georgien zu sehen? Georgien Backpacking eignet sich hervorragend zum Wandern. Mitten im Kaukasus locken noch völlig ursprüngliche und entlegene Gegenden, wie Swanetien zum Bergsteigen ein. Hier solltest du schnell zuschlagen bevor die Gegend völlig touristisch erschlossen und von Skiliften und Seilbahnen zerstört wird. Außerdem sollte eine Wanderung am Mount Kazbegi bei keiner Georgienreise fehlen. Auch Kulturbegeisterte kommen beim Georgien Backpacking nicht zu kurz. Jahrunderte alte Klöster, Höhlensiedlungen und Burgen laden ein das Land zu entdecken. Ganz kurios ist ein schwäbisches Dorf mitten in Georgien, das Stalinmuseum in Gori oder die völlig verrosteten, aber immerhin funktionsfähigen Seilgondeln der Bergarbeitersiedlung Chiatura. Richtig abschalten kannst du in Batumi, den beliebtesten Badeort Georgiens. Nachts hingegen erwacht Batumi zum leben und Stranddiscos laden zum feiern ein. Georgien Backpacking eignet sich sogar für Weinliebhaber . Kachetien und Imeretien sind nicht nur landschaftlich und kulturell interessant, sondern bieten auch die Gelegenheit das ein oder andere Glas Wein zu verkosten. Die schönste Stadt Georgiens ist zweifellos Signaghi wegen seiner romantischen Lage und einer umlaufenden Stadtmauer gerne von Hochzeitspaaren aus …

Limes in der Wetterau

Der Limes in der Wetterau

Wie enstand der Limes in der Wetterau? Die Böden der Wetterau waren schon seit jeher sehr fruchtbar und wurden bereits in der Jungsteinzeit landwirtschaftlich genutzt. Zurzeit der römischen Herrschaft war dort der germanische Stamm der Chatten ansässig, welcher für Rom eine ständige Bedrohung darstellte. So kämpften sie 9 n. Chr. in der Varrusschlacht und waren 69 n. Chr. am Bataveraufstand beteiligt. Unter Kaiser Domitian wurden die Chatten in zwei Kriegen (83-85 n. Chr.) schließlich besiegt und der römische Herrscher erkannte den Wert der Wetterau. Um sie zu schützen macht der Limes in der Wetterau einen extra Bogen beginnend vom Kastell Kapersburg bis Großkrotzenburg am Main. Kapersburg Vom Parkplatz der Saalburg aus führte uns der Limesweg über eine Fußgängerbrücke durch Buchenwälder. Schließlich erreichten wir die Kapersburg, eine der am besten erhaltenen Limeskastelle. Es wurde vermutlich unter Kaiser Trajan (98 – 117 n. Chr.) zunächst aus Holz und Erde errichtet und später durch Stein ersetzt. Als Besonderheit kannst du hier noch einen Brunnen entdecken. Die schlechte Wasserversorgung dürfte auch der Grund gewesen sein warum, das nur 700 …

Biryani aus Pakistan

Biryani aus Pakistan

Für jeden Pakistaner ist Biryani aus Pakistan das Nationalgericht seinens geliebten Landes, aber es es ist über ganz Südasien verbreitet. Die Zutaten scheinen zunächst einfach: Hühnchenfleisch, Reis, Zwiebeln. Erst die besondere Zubereitung und eine ausgewogene Zubabe an Gewürzen machen ein Biryani aus Pakistan besonders. Legenden: Wie ich schon einmal in meinem Artikel über die Küche Pakistans erwähnt hatte, gibt es Tausende Biryani-Variationen. So mag es vielleicht nicht verwundern, dass sich auch ebenso viele Legenden über seine Enstehung ranken. Die zwei Bekanntesten möchte ich euch vorstellen. Laut dieser Legende soll Biryani mit dem Heer des mächtigsten Herrscher der damaligen Zeit gekommen sein: Timur Lenk. Im 14. Jahrhundert herrschte er über ein Reich das von Damaskus bis Dehli reichte. Das Biryani so die Legende soll seinem Heer Kraft und Stärke gegeben haben, sodass sie von Sieg zu Sieg eilten und Biryani schließlich bis nach Indien brachten. Die zweite Legende besagt, dass die liebevolle Königin Mumtaz Mahal, zu deren Ehren das Tahj Mahal errichtet wurde, ihren Mann auf einem Feldzug begleitete. Als die einfachen Soldaten besuchte, war sie …

römische Gericht Minutal Ex Praecoquis

Das römische Gericht – Minutal Ex Praecoquis

Im Museumscafe der Saalburg durfte ich auch das römische Gericht Minutal Ex Praecoquis (Schweinefrikasse mit Aprikosen) kosten. Das Originalrezept wurde erstmals von Marcus Gavius Apicus für die Nachwelt festgehalten. Da er aber keine Mengen in seinen Buch angab, sind mehre, verschiedene Varianten von Minutal Ex Praecoquis u. a. im Internet zu finden. Auf dessen Grundlagen ich mein eigenes Schweinefrikasse mit Aprikosen, welches mir am besten schmeckte, für euch zusammengestellt habe. Minutal Ex Praecoquis Das römische Gericht erinnert mehr an die Süß-Saure Küche Asiens. Dill und Minze sorgen für eine gute Verdaulichkeit und machen das Gericht leichter und die Aprikosen passten für mich erstaunlich gut zu dem Fleisch. In diesem Artikel möchte ich Minutal Ex Praecoquis für euch nachkochen und mehr über die „Römische Küche“ und deren Zutaten erzählen! Was aßen die Römer? Die meisten Bürger aßen hauptsächlich das römische Gericht Puls, ein einfacher Getreidebrei, der wahlweise mit Käse, Honig, Eier und selten Fleisch verfeinert wurde. Auch Erbsen, Linsen, Kohl und Lauch, sowie Birnen, Äpfel und Pflaumen aus dem heimischen Garten kamen auf den Tisch. Da …